Unsere „Fahrt ins Blaue“ 2026

Im Mai 2026 versammelten sich wieder viele „Neugierige“ vor dem Pfarramt, um an unserer traditionellen „Fahrt ins Blaue“ teilzunehmen. Gespannt hielten wir Ausschau nach unserem Reisebus, welcher uns in Richtung Vogtland fuhr.

Unser erstes Ziel war das Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur in Reichenbach, wo wir schon erwartet und herzlichst begrüßt wurden. Nun stand eine sehr interessante Führung durch die Ausstellung an. Neben Gegenständen des alltäglichen jüdischen Lebens wurden einige besondere Exponate und Modelle, wie z. B. die Stiftshütte, der Salomonische Tempel, der Herodianische Tempel und der Thoraschrank bestaunt.

Beim anschließenden Kaffeetrinken mit sehr leckerem Kuchen sowie einem Film über Israel wurden noch einige Gedanken ausgetauscht.

Etwas Zeit blieb uns auch, im Park der Generationen in der Sonne zu verweilen, bis uns schließlich der Bus zum zweiten Ziel – der Göltzschtalbrücke – fuhr. Dort angekommen erwartete uns ein toller Anblick. Die „Göltzsch“ ist die größte Ziegelsteinbrücke der Welt (Baubeginn im Mai 1846; Eröffnung Juli 1851) und wurde zeitgleich mit ihrer kleinen Schwester, der Elstertalbrücke, gebaut und eröffnet.
Die Elstertalbrücke, ebenfalls eine Ziegelstein-brücke, konnten wir auf unserer Heimfahrt von Weitem erblicken; ihre Sanierung wurde Ende 2025 beendet.

Am Abend waren wir am Pfarramt zurück und somit ging ein erlebnisreicher, vor allem behüteter langer Nachmittag zu Ende.
So mancher „Neugierige“ freut sich schon auf die nächste Fahrt ins Blaue im kommenden Jahr und ich möchte mich bei allen für das Vertrauen bedanken.

von Sylke Schumann

Rückblick Weltgebetstag 2026

„Kommt! Bringt eure Last.“ war in diesem Jahr das Thema des Weltgebetstages, zu dem Christinnen aus Nigeria einluden.

Nigeria – ein aufstrebendes Wirtschaftsland; aber auch ein Land mit vielen Kulturen, Sprachen und Religionen, mit blutigen Konflikten, Armut und Gewalt. 

In Vorbereitung dieses Weltgebetstages hatte unser Team unzählige Ideen und Spaß; schließlich konnten wir uns doch einigen. – Am 6. März feierten wir dann diesen Tag mit einem kleinen Programm sowie einer Verkostung einiger landestypischer Speisen.

Die wieder schön gedeckten Tische und vor allem der wie jedes Jahr sehr liebevoll dekorierte Altar luden anschließend noch zum Verweilen ein.

Ein Höhepunkt des Weltgebetstages war der Festgottesdienst am darauffolgenden Sonntag in unserer St. Matthäus-Kirche. Am musikalischen Einzug der Darstellerinnen sowie an Bildern, welche Einblicke in das „Weltgebetstags-Land“ vermittelten, konnten sich die Besucher erfreuen. Durch die Unterstützung unseres Chores sowie einiger Instrumente wurde es ein besonderer Gottesdienst. Nun möchte ich allen Mitwirkenden ein herzliches DANKE sagen; besonders Steffi – sie hatte wie immer die „Fäden in der Hand“.

Ostern bei den Kirchenmäusen

In diesem Jahr haben wir die Ostergeschichte mit den Kindergartenkindern auf kreative Art und Weise entdeckt. In einer Holzkiste wurde mit Figuren, Pflanzen und anderen Naturmaterialien gemeinsam ein Ostergarten gestaltet. Dieser wurde zum Schauplatz der Osterereignisse. Die Geschichten von Palmsonntag bis Ostersonntag erlebten die Kinder ganzheitlich sinnorientiert im täglichen Morgenkreis.Im Alltag lud der Ostergarten zum Anfassen und Spielen ein. Nach den Osterferien feierten wir mit einigen Senioren aus der Gemeinde ein kleines Fest. Zusammen haben wir gesungen und gelacht, die Auferstehungsgeschichte gehört und unseren Ostergarten mit bunten Blumen geschmückt. Nach einem leckeren Osterfrühstück durften alle Kinder ein kleines Geschenk im Pfarrgarten suchen. Wir sind dankbar für die schönen gemeinsamen Erlebnisse in dieser Zeit.

Rückblick auf den Tag des offenen Friedhofs


Der Tag des offenen Friedhofes am 21. September fand in diesem Jahr erstmalig in Kooperation mit dem Chemnitzer Geschichtsverein statt.

Bereits einige Tage vorher wurden an den Gräbern bedeutender Altendorfer und Chemnitzer Persönlichkeiten Informationsschilder aufgestellt, die der im Mai verstorbene Graphiker Harry Scheuner aus unserer Gemeinde entworfen hat. Mit seinen und eigenen Unterlagen führte der Geschichtsverein eine kulturhistorische Führung zu den Erbbegräbnissen durch, die bei über 40 Teilnehmern auf Interesse stieß. Auch an der anschließenden naturkundlichen Führung über den Friedhof nahmen nochmal ca. 20 Interessenten teil. Durch die Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein konnte ein breiteres Publikum als bisher angesprochen und erreicht werden.
Besonderer Dank gilt nochmal Herrn und Frau Hähle vom Geschichtsverein für ihr Engagement.

Im Rahmen dieser Veranstaltung konnten auch Anfragen zu Gräbern und Bestat­tungsmöglichkeiten gestellt und beantwortet werden.

Sehr herzlich Danken wir auch allen Spendern, die sich an diesem Tag für die Restaurierung des Erbbegräbnisses der Familie Grassmann engagiert haben. Insgesamt wurden an diesem Tag 178 EUR gespendet.

Katrin Fischer

Abwasseranschluss Friedhof

In diesem Jahr wurden die Sanitäranlagen in der Kapelle unseres St.-Matthäus-Friedhofes an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen.
Damit entfällt künftig die Leerung der Grube, die bisher aller zwei Monate durchgeführt werden musste.

Bereits im letzten Jahr realisierte der städtische Abwasserbetrieb einen Anschluss von der Kanalisation auf dem Harthweg auf unseren dortigen Parkplatz. In diesem Jahr nun wurde eine ca. 100 m lange Abwasserleitung vom Parkplatz zur Kapelle durch ein Kemtauer Bauunternehmen verlegt und angeschlossen.

Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln und Mitteln aus dem Friedhofshaushalt finanziert.

Katrin Fischer

Rüstzeit unter dem Thema der Jahreslosung

Vom 30. Oktober bis zum 2. November war eine buntgemischte Gruppe unterwegs im schönen Frankenwald, genau gesagt im Christian-Keyßer-Haus in Schwarzenbach am Wald.

Wir haben uns die Worte „Prüfet alles und behaltet das Gute“ zum Thema gewählt und im wahrsten Sinne des Wortes „Schätze“ entdeckt!

Los ging es schon in der Vorstellungsrunde: Was ist für dich „das Gute“? So bunt gemischt unsere Gemeinschaft war, so vielfältig waren auch die guten, oft unsichtbaren Dinge oder Erlebnisse oder Hobbys oder Begleiter, die für uns GUT sind.

Mit den Gleichnissen vom Schatz im Acker und der besonderen Perle eroberten wir gemeinsam in Kleingruppen und auf ganz kreative Weise, was uns Jesus in dieser ganz ein­fachen und doch sehr vielschichtigen Geschichte erzählt hat. Ein Feuerwerk von tollen Ideen, beim Duplo bauen, bei einer Bildcollage, beim Gestalten in Schuhkartons und beim Schauspiel verdeutlichte und vertiefte das Gehörte und ließ noch vieles nachklingen. Sehr bereichernd haben wir alle die vielen Gespräche in den Kleingruppen und beim Unterwegs sein erlebt. Diesmal waren Gäste aus Nikolai Thomas-, Bonhoeffer-, aus Borna und sogar aus Torgau dabei – ein Blick über den Tellerrand und eine sehr gute Gemeinschaft waren da zu spüren.

An den Nachmittagen eroberten wir ein bisschen das Frankenland: mit zwei Führungen auf der Festung Rosenberg in Kronach und mit einer Wanderung auf den Döbraberg. Hier gab es eine tolle Challenge: Einige Jungs transportierten gemeinsam einen Baumstamm den ganzen Döbra­berg hinauf. Eine tolle Aktion, die für viel Anerkennung gesorgt hat. Der Rückweg hielt eine besondere Überraschung bereit: Am Weg grasten Walliser Schwarz­nasenschafe mit Jungtieren.

In den Abendstunden hatten wir die Möglichkeit, uns beim Aquarellmalen auszuprobieren, einer Geschichte zu lauschen oder verschiedene Spiele kennenzulernen.

Ein guter Rahmen war für uns wieder die gemeinsame Morgenandacht, die Möglichkeit einer Gebetsgemeinschaft und am Ende des Tages der Abendsegen, bei dem wir symbolisch Blumen und Steine für unsere Eindrücke und Erlebnisse in die Mitte legten.

Es ist ein großes Geschenk, die Gemeinde so bunt und vielfältig zu erleben! Ein großer Dank geht an Pfarrer Schober, der unsere Tage mit gestaltet hat und an Steffi Heinrich und das Team für alle Vorbereitungen.

Gudrun Lange

20 Jahre Offene Kirche St. Matthäus

Am Mittwoch, dem 18. Juni dieses Jahres konnte die Kirche wieder geöffnet werden. Während der Vorbereitungen fielen mir Aufzeichnungen vom Beginn der Offenen Kirche in die Hände. Ebenfalls an einem Mittwoch, dem 1. Juni 2005, wurde von Frau Nürnberger, Frau Petzoldt und Frau Henker die Kirche zum ersten Mal geöffnet – also genau vor 20 Jahren!

In all den Jahren kamen so manche „Neugierige“ in unser Gotteshaus zum Gebet. Oft spielte Frau Zarbuch auf ihrer Flöte oder erzählte aus ihrem Leben; auch Herrn Holls Orgelmusik konnte man lauschen. In den vergangenen zwei Jahren erfreuten die Besucher Ausstellungen, unter anderem mit Werken des weltbekannten Bildenden Künstlers Igor Mitoraj und Aquarell-/Acrylmalereien von Regina Aurich aus unserer Gemeinde. Zuletzt war die Ausstellung anlässlich des 140-jährigen Bestehens unserer Kirchgemeinde.

Erwähnen möchte ich noch, dass seit 2013 und bis 2024 während der Offenen Kirche ein Basar mit selbst gefertigten Produkten angeboten wurde und alle Helferinnen und Helfer dankbar auf die behütete Zeit zurück blicken können.

Sylke Schumann

Andacht des Kindergartens in der Kirche

Ein fester Bestandteil unseres Kindergartenjahres sind die Andachten in unserer Kirche.

Dazu treffen wir uns einmal im Monat mit unserer Gemeindepädagogin oder unserem Pfarrer vor dem Altar, um gemeinsam zu singen, zu beten und spannende Geschichten aus der Bibel zu hören.

Es ist jedes Mal sehr berührend, wenn die Kinder mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind“ einziehen, im Halbkreis vor dem Altarbild sitzen und für jeden eine
Kerze angezündet wird.

Ein Highlight in diesem Jahr war die Andacht mit Pfarrer Schober, der uns mit auf die Empore nahm, um die Orgel zu entdecken. Der eindrucksvolle Klang faszinierte alle Kinder, die auch in das Innere der Orgel schauen und die Register mitziehen durften. Dieses Erlebnis wird wohl noch lange in uns nachklingen.

Daniela Neuber

Unser Baum am Pleißenbach

von Gudrun Lange, Ausschuss für Gemeindeaufbau

Am 1. Juni 2025 wurde der Stadtteilpark am Pleißenbach eröffnet. Wir freuen uns zu sehen, wie schön das Areal geworden ist.

Dank vieler Spender sind wir als St. Matthäus-Gemeinde Pate für vier Bäume geworden:
zwei Eichenbäume im Spielplatzbereich und zwei Feuerahornbäume im hinteren Bereich.

Inzwischen sind auch die Plaketten, die die Bäume kennzeichnen werden in Auftrag gegeben.

Im Rahmen unseres diesjährigen Gemeindefestes haben wir „unsere“ Bäume besucht und mit Bewässerungssäcken ausgestattet.

Um unser Patenamt mit Leben zu erfüllen ist die Einrichtung eines Giesdienstes für die Bäume geplant.

Inzwischen wurde die Beschilderung für unsere Bäumchen fertiggestellt. Wir warten jetzt auf die Aufstellung der Stelen. An der Rückseite der Stelen wird ein QR-Code angebracht, der zur Website der Gemeinde führt.

Beim Familienkonzert zum Weltkindertag wurde auch der Multicache für das Geocaching unserer interaktiven Schatzsuche vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben.

Gern kann weiter bei Trockenheit gegossen werden, direkt in die Pflanzsäcke (gerade Woche Kaßberg, ungerade Wochen Flemminggebiet). Vielleicht werden wir auch dabei angesprochen oder kommen mit den anderen Spaziergängern ins Gespräch …