Abwasseranschluss Friedhof

In diesem Jahr wurden die Sanitäranlagen in der Kapelle unseres St.-Matthäus-Friedhofes an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen.
Damit entfällt künftig die Leerung der Grube, die bisher aller zwei Monate durchgeführt werden musste.

Bereits im letzten Jahr realisierte der städtische Abwasserbetrieb einen Anschluss von der Kanalisation auf dem Harthweg auf unseren dortigen Parkplatz. In diesem Jahr nun wurde eine ca. 100 m lange Abwasserleitung vom Parkplatz zur Kapelle durch ein Kemtauer Bauunternehmen verlegt und angeschlossen.

Die Baumaßnahme wurde mit Hilfe von Fördermitteln und Mitteln aus dem Friedhofshaushalt finanziert.

Katrin Fischer

Rüstzeit unter dem Thema der Jahreslosung

Vom 30. Oktober bis zum 2. November war eine buntgemischte Gruppe unterwegs im schönen Frankenwald, genau gesagt im Christian-Keyßer-Haus in Schwarzenbach am Wald.

Wir haben uns die Worte „Prüfet alles und behaltet das Gute“ zum Thema gewählt und im wahrsten Sinne des Wortes „Schätze“ entdeckt!

Los ging es schon in der Vorstellungsrunde: Was ist für dich „das Gute“? So bunt gemischt unsere Gemeinschaft war, so vielfältig waren auch die guten, oft unsichtbaren Dinge oder Erlebnisse oder Hobbys oder Begleiter, die für uns GUT sind.

Mit den Gleichnissen vom Schatz im Acker und der besonderen Perle eroberten wir gemeinsam in Kleingruppen und auf ganz kreative Weise, was uns Jesus in dieser ganz ein­fachen und doch sehr vielschichtigen Geschichte erzählt hat. Ein Feuerwerk von tollen Ideen, beim Duplo bauen, bei einer Bildcollage, beim Gestalten in Schuhkartons und beim Schauspiel verdeutlichte und vertiefte das Gehörte und ließ noch vieles nachklingen. Sehr bereichernd haben wir alle die vielen Gespräche in den Kleingruppen und beim Unterwegs sein erlebt. Diesmal waren Gäste aus Nikolai Thomas-, Bonhoeffer-, aus Borna und sogar aus Torgau dabei – ein Blick über den Tellerrand und eine sehr gute Gemeinschaft waren da zu spüren.

An den Nachmittagen eroberten wir ein bisschen das Frankenland: mit zwei Führungen auf der Festung Rosenberg in Kronach und mit einer Wanderung auf den Döbraberg. Hier gab es eine tolle Challenge: Einige Jungs transportierten gemeinsam einen Baumstamm den ganzen Döbra­berg hinauf. Eine tolle Aktion, die für viel Anerkennung gesorgt hat. Der Rückweg hielt eine besondere Überraschung bereit: Am Weg grasten Walliser Schwarz­nasenschafe mit Jungtieren.

In den Abendstunden hatten wir die Möglichkeit, uns beim Aquarellmalen auszuprobieren, einer Geschichte zu lauschen oder verschiedene Spiele kennenzulernen.

Ein guter Rahmen war für uns wieder die gemeinsame Morgenandacht, die Möglichkeit einer Gebetsgemeinschaft und am Ende des Tages der Abendsegen, bei dem wir symbolisch Blumen und Steine für unsere Eindrücke und Erlebnisse in die Mitte legten.

Es ist ein großes Geschenk, die Gemeinde so bunt und vielfältig zu erleben! Ein großer Dank geht an Pfarrer Schober, der unsere Tage mit gestaltet hat und an Steffi Heinrich und das Team für alle Vorbereitungen.

Gudrun Lange

20 Jahre Offene Kirche St. Matthäus

Am Mittwoch, dem 18. Juni dieses Jahres konnte die Kirche wieder geöffnet werden. Während der Vorbereitungen fielen mir Aufzeichnungen vom Beginn der Offenen Kirche in die Hände. Ebenfalls an einem Mittwoch, dem 1. Juni 2005, wurde von Frau Nürnberger, Frau Petzoldt und Frau Henker die Kirche zum ersten Mal geöffnet – also genau vor 20 Jahren!

In all den Jahren kamen so manche „Neugierige“ in unser Gotteshaus zum Gebet. Oft spielte Frau Zarbuch auf ihrer Flöte oder erzählte aus ihrem Leben; auch Herrn Holls Orgelmusik konnte man lauschen. In den vergangenen zwei Jahren erfreuten die Besucher Ausstellungen, unter anderem mit Werken des weltbekannten Bildenden Künstlers Igor Mitoraj und Aquarell-/Acrylmalereien von Regina Aurich aus unserer Gemeinde. Zuletzt war die Ausstellung anlässlich des 140-jährigen Bestehens unserer Kirchgemeinde.

Erwähnen möchte ich noch, dass seit 2013 und bis 2024 während der Offenen Kirche ein Basar mit selbst gefertigten Produkten angeboten wurde und alle Helferinnen und Helfer dankbar auf die behütete Zeit zurück blicken können.

Sylke Schumann

Andacht des Kindergartens in der Kirche

Ein fester Bestandteil unseres Kindergartenjahres sind die Andachten in unserer Kirche.

Dazu treffen wir uns einmal im Monat mit unserer Gemeindepädagogin oder unserem Pfarrer vor dem Altar, um gemeinsam zu singen, zu beten und spannende Geschichten aus der Bibel zu hören.

Es ist jedes Mal sehr berührend, wenn die Kinder mit dem Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind“ einziehen, im Halbkreis vor dem Altarbild sitzen und für jeden eine
Kerze angezündet wird.

Ein Highlight in diesem Jahr war die Andacht mit Pfarrer Schober, der uns mit auf die Empore nahm, um die Orgel zu entdecken. Der eindrucksvolle Klang faszinierte alle Kinder, die auch in das Innere der Orgel schauen und die Register mitziehen durften. Dieses Erlebnis wird wohl noch lange in uns nachklingen.

Daniela Neuber

Unser Baum am Pleißenbach

von Gudrun Lange, Ausschuss für Gemeindeaufbau

Am 1. Juni 2025 wurde der Stadtteilpark am Pleißenbach eröffnet. Wir freuen uns zu sehen, wie schön das Areal geworden ist.

Dank vieler Spender sind wir als St. Matthäus-Gemeinde Pate für vier Bäume geworden:
zwei Eichenbäume im Spielplatzbereich und zwei Feuerahornbäume im hinteren Bereich.

Inzwischen sind auch die Plaketten, die die Bäume kennzeichnen werden in Auftrag gegeben.

Im Rahmen unseres diesjährigen Gemeindefestes haben wir „unsere“ Bäume besucht und mit Bewässerungssäcken ausgestattet.

Um unser Patenamt mit Leben zu erfüllen ist die Einrichtung eines Giesdienstes für die Bäume geplant.

Inzwischen wurde die Beschilderung für unsere Bäumchen fertiggestellt. Wir warten jetzt auf die Aufstellung der Stelen. An der Rückseite der Stelen wird ein QR-Code angebracht, der zur Website der Gemeinde führt.

Beim Familienkonzert zum Weltkindertag wurde auch der Multicache für das Geocaching unserer interaktiven Schatzsuche vorgestellt und für die Öffentlichkeit freigegeben.

Gern kann weiter bei Trockenheit gegossen werden, direkt in die Pflanzsäcke (gerade Woche Kaßberg, ungerade Wochen Flemminggebiet). Vielleicht werden wir auch dabei angesprochen oder kommen mit den anderen Spaziergängern ins Gespräch …

Nachberufung in den Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 10. Januar 2025 Herrn Joachim Werner in den Kirchenvorstand nachberufen. Die Nachberufung wurde notwendig, weil Marie Patschinsky den Kirchenvorstand auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Joachim Werner ist seit seiner Kindheit mit der Gemeinde verbunden und engagiert sich auf vielseitige Weise für die Gemeinde.

Wir wünschen Herrn Werner für sein Amt Gottes Segen und viel Erfolg.

Im Gottesdienst am 19. Januar 2025 wurde Joachim Werner in sein neues Amt eingesegnet.

Informationen zum Baugeschehen

Unsere Gemeinde ist Eigentümer etlicher Gebäude, deren Erhalt uns anvertraut ist. Der Kirchenvorstand informiert hier über die aktuell anstehenden Baumaßnahmen.

Vielleicht haben Sie es schon im Vorbeigehen wahrgenommen: Das Pfarrhaus hat neue Fenster! Und wir finden, diese verleihen dem Gebäude ein edles Ansehen. Die Vorgabe für die Art der Anfertigung hatte der Denkmalschutz gegeben, der die Maßnahme auch gefördert hat. In den nächsten Tagen erfolgen noch innen das Einputzen und die malermäßige Instandsetzung.

Für die erforderliche Restaurierung sämtlicher Fenster der Friedhofskapelle gibt es einen Kostenvoranschlag. Er beläuft sich auf 29.256,00 €. Um das finanziell stemmen zu kön­nen, wird es drei Bauabschnitte, je nach Dringlichkeit, geben. Der erste Abschnitt mit zehn Fenstern ist geschafft. Von den Gesamtkosten in Höhe von 11.853,65 € wurden 5.444,00 € aus Mitteln des Denkmalpflegefonds der Stadt Chemnitz übernommen. Für den zweiten Abschnitt in diesem Jahr wurde ein neuer Fördermittelantrag gestellt.

Friedhofsbesuchern ist es sicher nicht verborgen geblieben, dass im November die Arbeiten für eine Zauninstandsetzung begannen. Die Hälfte des maroden Holzzaunes an der Westseite wurde abgebaut und durch eine Fachfirma mit einem wartungsfreien Doppelstabmattenzaun ersetzt. Dafür bekamen wir Fördergelder in Höhe von 33 Prozent aus Mitteln der Förderung der Stadt Chemnitz für Friedhöfe. Die zweite westliche Zaunhälfte möchten wir 2026 erneuern.

Eine Herzensangelegenheit ist unsere St. Matthäus-Kirche. Ein Sanierungskonzept muss unter Einbeziehung des Denkmalschutzes erstellt werden. Dies ist eine große Aufgabe. Weitere Informationen finden Sie hier.

Im nächsten Jahr soll der gut genutzte Gemeindesaal einen neuen Anstrich bekommen.

Vor dem Gemeindehaus soll ein „Fahrradparkplatz“ angelegt werden, damit mehrere Fahrräder gut abgestellt werden können. Der kleine Fahrradständer ist oft nicht ausreichend.

Selbstverständlich bemühen wir uns stets, Zuwendungen aus den verschiedenen Förderprogrammen zu erhalten. Bei der Beantragung von Fördermitteln wird in der Regel ein nicht unerheblicher Eigenanteil vorausgesetzt und nicht jeder Fördermittelantrag wird positiv beschieden. Die gestiegenen Material- und Arbeitskosten schmälern unseren finanziellen Spielraum zusätzlich.

Wir freuen uns deshalb über jede Unterstützung auf unser Spendenkonto:

IBAN: DE45 8705 0000 3505 00 4110
BIC: CHEKDE81XXX
Sparkasse Chemnitz

Der Verwendungszweck kann von Ihnen bestimmt werden. Gern stellt unser Gemeindebüro entsprechende Spendenquittungen aus. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Gern können Sie auch eine Barspende zu den Öffnungszeiten im Pfarramt einzahlen.

Gott, der Herr, segne Geber und Gaben!

Engel und Bergmann in St. Matthäus eingetroffen

Am 3. Adventssonntag feierten wir einen musikalischen Gottesdienst unter der Leitung von Kulturhauptstadtpfarrer Holger Bartsch. Musikalisch wurde der Gottesdienst durch unseren Kirchenchor und den JubliateChor Chemnitz ausgestaltet.
Anlass für diesen besonderen Rahmen war die Aufstellung der Figuren Engel und Bergmann der Künstlerin Christina Doll, die wir ebenfalls zum Gottesdienst begrüßen durften.

Im Anschluss an den Festgottesdienst fand eine Vernissage statt, bei der Christina Doll ihre Motivation für die Gestaltung der Figuren beschrieb und Pfarrer Holger Bartsch noch einmal die Intention des Kirchenvorstandes für die Bewerbung um dieses Projekt hervorhob.

Herr Bürgermeister Ralph Burghart, den wir ebenfalls zu unserem Gottesdienst begrüßen durften, brachte in seinem Grußwort seine Freude über das Gelingen des Projektes zum Ausdruck. Er lobte den feierlichen Rahmen, in dem die Figuren in der Gemeinde begrüßt wurden und dankte allen Mitwirkenden. Er rief dazu auf, nicht nur die Tage bis Weihnachten zu zählen, sondern den Blick auch schon auf das bevorstehenden Kulturhauptstadtjahr zu richten.

Großreinemachen nach der Notsicherung – Dank an alle Helferinnen und Helfer!

Nachdem sich in der Woche vor dem Ewigkeitssonntag überraschend größere Teile des Deckenputzes vom Deckengewölbe der St. Matthäus-Kirche abgelöst hatten, hat inzwischen eine Notsicherung der betroffenen Bereiche stattgefunden.

Im Deckengewölbe wurden Schutznetze angebracht, sodass in den betroffenen Bereichen keine Putzteile mehr nach unten stürzen können.

Nach dem 2. Advent wurde das Gerüst zurückgebaut, sodass die Kirche für die Gottesdienstfeiern in der Advents- und Weihnachtszeit hergerichtet werden konnte.

Pünktlich zum 3. Advent hingen so Stern und Adventskranz an ihren Plätzen.

Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer!

Bei der Bewältigung dieser Aufgabe bis hierher haben wir von vielen Seiten umfangreiche Unterstützung erfahren. Dafür sind wir Gott und den Helfern sehr dankbar.

Sperrung der St. Matthäus-Kirche

In der Woche vor dem Ewigkeitssonntag haben sich vom Deckengewölbe der St. Matthäus-Kirche überraschend größere Teile des Deckenputzes abgelöst.

Mit Vertretern des Kirchenvorstandes und dem Bausachverständigen, der schon die Ertüchtigung des Dachstuhls der Kirche begleitet hat wurde der Schaden umgehend begutachtet.
In der darauffolgenden Woche gab es eine weitere Begehung der Kirche, ebenfalls unter Beteiligung unseres Kirchenvorstandes und des Bauausschusses, der kirchlichen Baupflegerin, eines Statikers und eines Vertreters der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz.

Von der sofort spürbaren Hilfsbereitschaft von allen Seiten waren wir sehr berührt.

Gemeinsam wurden die ersten Schritte besprochen. Wir planen nun eine Notsicherung mit Netzen, sodass zumindest ausgewählte Gottesdienstfeiern um Weihnachten in der Kirche stattfinden können. Welche Termine genau in der Kirche stattfinden können, entnehmen Sie bitte den Kalendereinträgen.

Parallel lassen wir eine aktuelle Rissmessung durchführen und für das neue Jahr ist der Einbau von Streben geplant.

Danach muss in Ruhe geplant werden, welche weiteren Arbeiten zur Sicherung unserer St. Matthäus-Kirche und zur Sanierung der Schäden notwendig sind.

Sich aufdrängende Fragen nach der

  • der Ursache des Putzabbruches
  • Zusammenhängen mit anderen Baumaßnahmen
  • wann und in welchem Umfang weiter saniert werden kann
  • wie lange die Notsicherung erhalten bleiben muss

werden wir nur nach und nach beantworten können.

In jedem Fall wird der eingetretene Schaden unsere Gemeinde vor weitere erhebliche Herausforderungen stellen.

Für jedes Gebet und jede Hilfe sind wir dankbar.

Informationen, wie Sie helfen können, finden Sie hier.